hz7

Das Leichteste der Welt

Hallo meine Lieben! Meine Betrachtungsweise auf bestimmte Sachen hat sich in den letzten Jahren verändert, dennoch denke ich nicht, dass Zeit alle Wunden heilt. Fehler, die vielleicht keine sind, können einen aber weiterhin beschäftigen. Das waren einfach mal meine Gedanken, ich möchte Euch aber gern zu einem anderen Thema mitnehmen: Grabpflege. Ja, ihr lest richtig, denn auch das ist – wie ich finde – wichtig. Wer einen geliebten Menschen verloren hat, dem spendet ein Ort, meistens der Friedhof, Trost. Ein Grab wird für 25 Jahre gekauft,

danach kann entschieden werden, ob es erneut für 25 Jahre gekauft oder ob das Grab geebnet werden soll. Unter der Grabpflege versteht man alle Arbeiten, das kann die Gestaltung als auch der Erhalt der Grabstätte sein. Das Grab wird regelmäßig von überflüssigen Pflanzenwuchs befreit und jahreszeitlich neubepflanzt. Man kann das Grab von einer Gärtnerei pflegen lassen, was sehr kostspielig sein kann oder es einfach selbst übernehmen. Wir pflegen das Grab selbst, bewässern, bepflanzen und verschönern es. Nach der richtigen Neubepflanzung mit ausgewählten Pflanzen, die sehr pflegeleicht sind und der Dekoration, dass können Steine oder Grablichter sein, ruht es erneut. Jährlich im Winter wird noch ein Grabgesteck gekauft und auf das Grab gelegt.

huHeutzutage ist es so, dass immer weniger Angehörige leider die Gräber der Hinterbliebenen vernünftig pflegen. Die Angehörigen haben anscheinend nicht mehr so viel Zeit wie früher, weshalb mit rund 60 % und steigender Tendenz, die Urnengrabstätten wachsen. Die Gräber benötigen aufgrund ihrer kleinen Steinplatte keine Pflege. Es gibt seit einigen Jahren aber auch vermehrt sogenannte, vielleicht habt ihr davon schon mal gehört, Urnenmassengräber, wo rund 20 Verstorbene beerdigt un auf einem gemeinsamen Grabstein verewigt werden.

Am 20. November war Totensonntag, dass ist in der evangelischen Kirche ein Gedenktag für die Verstorbenen. Es ist der letzte Sonntag vor dem ersten Adventssonntag und damit der letzte Sonntag des Kirchenjahres. Beim Gottesdienst werden den Verstorbenen des ganzen Kirchenjahres gedenkt.

Hi, ich freue mich über Deinen Besuch und Deinen Kommentar! Ich blogge über diverse Themen und freue mich wenn es Dir gefällt!

5 Comments

  • Carry

    Dezember 2, 2016 at 7:47 pm

    Oh ein toller Beitrag. Finde ich auch wichtig und schade, dass es nicht mehr so ist. Wir haben das Grab unserer Eltern auch nochmal gekauft, nachdem es abgelaufen war… weil es ein doppeltes war und der eine später starb, :

    Antworten
  • Claudia

    Dezember 3, 2016 at 6:01 pm

    Solche Urnenmassengräber oder auch anonyme Bestattungen finde ich ziemlich gruselig. Zumindest, wenn noch Verwandte da sind, sollten diese sich anders entscheiden.

    Ich gestehe ja, dass ich zuletzt vor drei Jahren beim Grab meiner Oma war (das ist ein Urnengrab) und da mal dringend wieder hin sollte…

    Claudia
    http://junegold.blogspot.de

    Antworten
    • Franzi

      Dezember 4, 2016 at 12:00 pm

      Ja, zu wenig Zeit und keine Lust sich darum zu kümmern. Aber immer noch besser, als grüner Rasen…. wobei wenn man das Geld nicht hat, dann ist es halt so. Siehst du dann habe ich dich daran erinnert, mal vorbei zu schauen und zu gucken, was das Grab macht bzw. in welchem Zustand es sich befindet :D. Vergiss eine Grablaterne nicht 😉

      Antworten
  • Diana

    Dezember 4, 2016 at 12:27 pm

    Ein sehr interessantes Thema, über das sich irgendwann jeder Gedanken machen muss. Bei mir in der Familie haben die Verstorbenen Urnen, wahrscheinlich wegen des Kostenfaktors, nur meine Oma väterlicherseits hat ein Grab, um das sich mein Opa und Verwandte regelmäßig kümmern. Da war ich als Kind dann auch sehr oft und habe mitgeholfen, die Blumen zu gießen und das Grab zu dekorieren. Bei Urnen habe ich das Problem, dass ich selbst nicht gut damit umgehen kann mit dem Gedanken daran, dass jemand nach seinem Tod verbrannt wird und dann nur noch Asche übrig ist.

    Liebe Grüße ♥

    Antworten

Schreibe einen Kommentar